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„Wo sind denn nur die ganzen Jugendlichen hin?!“ - diese Frage mag sich der bzw. die ein oder andere in den letzteren wohl des öfteren gestellt haben, denn aktive Kinder und Jugendliche sind in unserem Seelsorgebereich, wie wohl in vielen anderen Bereichen auch, immer weniger geworden. Dabei muss man sich nur einmal genauer umsehen wo denn das jugendliche Leben zu finden ist, denn mit dem offenen Jugendtreff Teestube, dem Ferienlager, den Messdienern, der Sternsingeraktion, dem Aktionskreis „Kids Im Veedel“ und vielem vielem mehr können wir doch mit so einigem mehr aufwarten als viele denken.
Um dies transparenter zu machen und die Jugendarbeit besser zu koordinieren und organisieren hat sich im August dieses Jahres der neue Jugendrat unseres Seelsorgebereichs gegründet. Dieses neue Gremium, bestehend aus Vertretern der Jugendleiterrunde (Aurel Rothärmel und David Jardin), einer Vertreterin der Messdiener Hl. Franz von Assisi (Tanja Thiele) und der Gemeindereferentin Annette Bauer, hat es sich nun zum Auftrag gemacht über die bestehenden Gruppierungen hinaus zu vernetzen, gemeinsame Aktionen auf den Weg zu bringen und als Ansprechpartner für andere zu fungieren.
Dabei war es keineswegs ein Leichtes den Jugendrat zu gründen. Der Prozess begann mit dem Zusammentreffen von uns, also den Vertretern der Jugendgruppierungen, Annette Bauer und unserem Weihbischof Manfred Melzer, mit dem wir einige Probleme angesprochen haben und uns Gegenseitig kennen lernen konnten. Anschließend war klar, dass wir an einer besseren Zusammenarbeit untereinander interessiert sind, weshalb wir mit der Hilfe des für uns zuständigen Fachreferenten der „katholischen Fachstelle für Jugendpastoral und Jugendarbeit“, Martin Heim, getroffen haben. Wir haben zusammen Wünsche und Vorschläge erarbeitet und uns schließlich für eine Gründungssitzung des Jugendrats im August 2008 verabredet. Bei dieser feierlichen Sitzung wurde die Satzung unseres Gremiums verfasst und verabschiedet, sodass wir anschließend unsere Arbeit aufnehmen konnten.
Das jugendliche Leben in unserem Seelsorgebereich ist also keineswegs ausgestorben - ganz im Gegenteil, die Jugend ist organisierter denn je.
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